Am 6. Dezember 1534 gründete ein Spanier namens Sebastian de Belalcazar eine Stadt mitten in den Anden, auf über 2800 Metern. Er nannte die Stadt Quito, nach dem Ureinwohner Stamm der Quitu, die dort vor der Eroberung durch die Inkas lebten.
Gute 472 Jahre später ist das für alle Einwohner der Stadt ein Grund auszuflippen und die grösste Feier des Jahres steigen zu lassen.
Schon eine Woche vor dem Stadtgeburtstag beginnen über all im Stadtgebiet die verschiedensten Veranstaltungen. Konzerte, Lesungen, Flamencotänze und Ballet, Umzüge aller Art und offene Museen machen diese Woche zu einem kulturellen Spiesrutenlauf, für all diejenigen, die wirklich alles sehen wollen. Dazu fliesst Alkohol in Strömen, hauptsächlich auf den sogennanten Chivas. Chivas kann man sich am besten vorstellen wie die alten amerikanischen Schulbusse, die man aus vielen Filme und Fernsehserien kennt. Bunt bemalt, zumeist besetzt mit einer Blaskappelle, in der jeder spielt was er will, und mit vielen vergnügungssüchtigen Betrunken, gurken diese schrottigen Spassschlitten oft schon vom späten Nachmittag an lautstark durch die ganze Stadt und verkünden mit ihren „Que viva Quito“- Rufen den bevorstehenden Feiertag. Am Wochenende und am Tag vor dem Feiertag ist dann abends die gesamte Stadt auf den Beinen und die Strassen vor den bekannten Bars und Diskotheken füllen sich mit Partyvolk. Taxis verlangen das Doppelte als an „normalen“ Tagen und Taschendiebe reiben sich die Hände angesichts alkoholisierter, unachtsamer Menschenmassen. Was ich alles in diesen verrückten Tagen erlebt hab, will ich natürlich niemandem vorenthalten.
Am Freitag durfte ich staunender Beobachter eines ganz besonderen Spektakels sein. Eines der gefährlichsten Gefährte, das je von Menschenhand erbaut wurde, hatte seinen großen Auftritt. Der Beginn jeder grossen Rennfahrerkarriere, der Ursprung aller Rennsportarten, das, was kleine Jungenherzen wild klopfen lässt und mit dem man verzückte Mädchenherzen im Sturm erobert, die materialisierte Urangst jeder Mutter, der Stolz jeden Vaters und Symbol des Erfindungsreichtums der Menschheit, kurz: Die Seifenkiste!
In der Rio de Janeiro, mitten im Zentrum von Quito, fanden verschiedene Rennen dieser Teufelswagen statt. Und wenn ich Teufelswagen schreibe, dann übertreibe ich dabei keineswegs, wie ihr im Weiteren gleich erfahren werdet.
Doch als Charly, Sabrina (eine Au-Pair aus Deutschland) und ich am späten Freitagabend in der Rio de Janeiro ankamen, sah es zunächst gar nicht danach aus, als ob dort ein Rennen stattfinden sollte. Denn wo sollten die mutigen Fahrer auch ihre Kisten hindurchbugsieren, war doch die gesamte Strasse eine einzige vielköpfige Menschenmasse. Einzig ein Zielbanner, das hoch über den Köpfen der Leute angebracht war, liess darauf schliessen, dass hier tatsächlich Seifenkisten vorbei kommen sollten. Also warteten wir am Fusse der steilen Strasse und blickten erwartungsvoll den Hang hinauf. Nach vielleicht 10 eher ereignisarmen Minuten geschahen dann gleich mehrere Dinge kurz nacheinander.
Zunächst ertönnten zwei Pfiffe. Daraufhin ging ein Raunen durch die Menschenmenge, vereinzelt hörte man schrilles Gegilfe und die neugiereigen Zuschauer stoben, fast panikartig auseinander und drückten sich an die kahlen Häuserfronten. So entstand ein vielleicht gerade mal 5 Meter breiter Korridor, was auch wirklich gut war, denn keine 10 Sekunden nach den Pfiffen kamen, mit lautem Sirenengeheul und Blaulicht, drei Polizeimotorräder anbebraust, deren Geschwindigkeit deutlich über den vorgeschrieben 50 km/h lag. (Ich bezweifle mal, dass sie noch rechtzeitig hätten bremsen können, falls sich ein armer Zuschauer nicht nah genug an die Wände gedrückt hätte)
Nur einen Atemzug später bretterten die ersten Seifenkisten, nur unmerklich langsamer als die Motorräder, selbigen den Abhang hinterher.
Diese Seifenkisten waren so gebaut, dass sie kein Lenkrad sondern, mittig angebracht, einen grossen Hebel hatten, an dem sich die Fahrer festhalten und mit dem sie bremsen konnten. Manövriert wurde, soweit das bei dieser Geschwindigkeit überhaupt möglich war, mit den Füssen. Demenstprechend schlingernd, schludernd und schleudernd kamen die Wagen herabgeholpert, und das, man bedenken, ohne jegliche Absperrung oder Sicherheitsbarriere. So war auch das Gekreische jedes Mal gross, wenn wieder einer der Fahrer samt seines Gefährts den von Nervenkitzel berauschten Zuschauern gefährlich nahe kam. Als gefährlichste Stelle erwies sich dabei der Bereich hinter der Zieleinfahrt, also genau dort, wo wir uns befanden. Dort mussten die Fahrer wirklich scharf bremsen, was nicht selten dazu führte, dass deren Seifenkiste ausbrach, sich drehte und von links nach rechts und wieder zurück rotierend durch den Mob schlingerte, ehe sie am Schienbein eines bemitleidenswerten Zuschauers zum stehen kam. Dass das rote Kreuz, das wohlwissend gleich neben der Zieleinfahrt geparkt hatte, ausser aufgeschürften Knien und ein paar Verstauchungen nicht mehr zu behandeln hatte, ist für mich immer noch ein Wunder. Aber es verlief alles gut, die Zuschauer waren ganz aus dem Häusschen und bejubelten vor allem die spektakulärsten Krashfahrer am stärksten. Lokales Fernsehen war auch da und interviewte die Helden des Abends noch vor Ort. Charly, Sabrina und ich wurden leider nicht zu unsere Meinung gerfagt und so machten wir uns, mit hohem Adrenalinspiegel und um ein einprägsames Erlebnis reicher, auf den Heimweg.
Samstag hab ich lange überlegt. Soll ich oder soll ich nicht. Charly wollte unbedingt, ich war mir nicht sicher, immerhin kostete es 41 $, was ja, trotz günstigen Eurokurses nicht gerade wenig ist. Auch Liz meinte, ich könne mir das nicht entgehen lassen, zumal ich hier in Quito nie wieder die Möglichkeit dazu hätte. Letztendlich siegte die Neugier und da Charly und ich an diesem Abend eh noch nichts besonderes vor hatten, machten wir uns ca. 17.30 Uhr auf dem Weg um uns ein paar der letzten verbliebenen Karten zu sichern. Um Punkt sechs waren wir dann am Coliseu Rumiñhaui, einem grossen kesselartigen, überdachten Stadium, das Platz für ca. 16 000 Schaulustige bietet. Dort sollte es also stattffinden:
Das so lange und so gross angekündigte Shakira-Konzert!
Halb sieben, waren wir, Charly, Kristen, Claire, Caitlin, Ana und ich dann drin, und sicherten uns unsere Plätze, keine fünf Meter unter dem Stadiondach. Da es leider keine Vorband oder dergleichen gab, mussten wir uns noch geschlagene zwei Stunden gedulden. Das Stadion füllte sich, bis kaum noch freie Plätze zu sehen waren, die Spannung stieg, Laola-Wellen machten die Runde und die ersten Shakira, Shakira Rufe begannen immer lauter durchs Stadium zu schallen. Als fünf vor halb neun, das Licht ausging kulminierte das ganze dann in einen einzigen ohrenbetäubenden, mitreisenden Ruf, der immer wieder und wieder, wie aus einem Munde, vom Publikum gegen die Bühne geschleudert wurde.
Und dann kam sie.
Shakira. In dem Moment war mir klar, dass sich die 41 $ wirklich gelohnt hatten.Kleine Frau, aber wirklich ganz grosser Auftritt!
Was soll ich gross sagen. Das Konzert war fantastisch, die Stimmung ausgelassen. Wir tanzten wie Shakira, hüpften wild, wogten im Rhytmus, waren ergriffen als die Lieder ruhiger wurden und schrien uns am Ende die Kehlen nach einer Zugabe heiser. Da die meisten Lieder in spanisch waren sang fast immer das ganze Publikum mit, was eine unglaublich dichte Atmosphäre erzeugte.
Shakira selbst kann ich nicht besser beschreiben, als es Ana treffenderweise tat:
„She's fucking gorgeous!“ (Das lass ich jetzt mal lieber unübersetzt :-)
Ich glaub das sagt alles. Alles was man sonst noch hinzufügen könnten, wären nur noch kehlige, lautmalerische Ausrufe wie Wow, Ohohau, Wuhui; manche Dinge kann man eben nicht mit Worten ausdrücken.....
Ich bin jetzt auf jeden Fall Shakira Fan und freu mich daran sie mal live gesehen zu haben!
Sonntag Stierkampf (oder spanisch Corrida). Wohl keine andere Veranstaltung ist so traditionsreich und so umstritten wie der Stierkampf. Charly und ich wollten uns unsere eigene Meinung bilden und haben uns am Sonntag in die Plaza de los toros begeben.
Hütte, Lederhemden mit dicken Kordeln, Cowboystiefel, tiefschwarze Sonnenbrille, eine Flasche Wein oder viel Bier, sind so die Standardausrüstung für die Corrida.
Vor dem eigentlichen Wettkampf steht die gesamte Arena auf, nimmt die Hütte ab, legt die Hand aufs Herz, eine Blaskappelle setzt ein und fast jeder Zuschauer singt aus voller Brust das Stadtlied von Quito. Danach der Einmarsch der Hauptdarsteller: Die Matadore und ihre Helfer (zu Pferd und zu Fuss) betreten, begleitet von lautstarkem Jubel die Arena und stellen sich vor der Jury, die auf halber Stadionhöhe in einem roten Holzhäuschen Platz genommen hat, auf. Bei den Gladiatiorenkämpfen im alten Rom muss das ganze ziemlich genauso abgelaufen sein.
Nach diesem kurzen Vorspiel verschwinden die Helfer und Matadore hinter der Bande oder machen Aufwärmübungen mit ihrem Tuch. Ein weitere Helfer mit einem grossen Schild betritt die Arena und läuft einmal durchs Rund. Auf dem Schild steht der Name, Gewicht und weitere Angaben zum ersten Stier, dem sich die Matadore stellen müssen. Vor dem Holzhäuschen der Jury sitzen drei Trompeter und ein Trommler. Diese geben jetzt einen Fanfarenstoss ab, das Signal zum Einmarsch des Bullen.
Der erste Akt.
Der Bulle betritt die Arena, schaut sich um. In den vier Ecken der Arena sieht er die Hilfsmatadore mit rosa Tüchern stehen, gut geschützt hinter roten Holzwällen. Nacheinander tritt nun immer einer der Männer hervor und lockt den Stier in seine Richtung, wartet bis dieser auch wirklich Fahrt aufgenommen hat und bringt sich dann wieder hinter seinen Schutzwall in Sicherheit. Das ganze dient anscheinend dazu, die Agressivität des Bullen zu testen. Wenn einer der Matadore gut drauf ist, wedelt er auch schon mal mit seinem Tuch und lässt den Stier ins Leere laufen, sobald dieser angerannt kommt.
Wieder ertönt ein Signal vom Juryhäuschchen.
Der zweite Akt.
Zwei Pferde mit Reiter betreten die Arena. Die Pferde sind um den Bauch rundherum dickgepolstert und haben die Augen verbunden. Die Reiter tragen runde Hütte und eine ca. zwei Meter lange Lanze, die an ihre spitzen Spitze aussieht wie eine Gartenharke.
Der Stier wird so lange abgelenkt, bis die Pferde mitsamt Reitern in ihrer Position sind. Dann wird er auf die Pferde Aufmerksam gemacht. Er senkt den Kopf, galopiert wie wild auf eines der Pferde zu und rammt seine Hörner in die Polster, die sich in selbigen erstmal verharken. Der Reiter nutzt diese Zeit und haut dem Stier seine Lanze in den Rücken. Auf grund der gartenharkigkeit der Lanze dringt diese nicht sehr tief ein, muss aber ganz schön weh tun, denn jetzt wird der Stier erst richtig wild. Er schüttelt und rüttelt, so dass das Pferd ganz schön damit zu kämpfen hat stehen zu bleiben. Jetzt versteht man auch, warum die Pferde Augenbinden tragen.
Der Reiter versucht nun mit seinem Fuss den Stier wieder von seinem Pferd wegzudrücken und nach ein paar bangen Minuten gelingt ihm das auch. Sofort kommen die anderen Hilfsmatadore und lenken den Stier mit ihren rosa Tüchern wieder vom Pferd weg. Fanfarenstösse.
Der dritte Akt.
Nun betritt zum ersten Mal der richtige Matador die Arena. Bekleidet mit einem grünem Samtanzug, der über und über mit goldenen Kordeln und Scherben besetzt ist und prahlerischem Gehabe springt er über die Schutzmauer. In seiner Hand hat er zwei lange Messer, die fast vollständig von einer weisen Hülle umgeben sind. Die Menge begrüsst ihn mit grossem Applaus.
Er stellt sich auf. Vielleicht fünfundzwanzig, dreissig Meter vom Stier entfernt, der das ganze verharrend beobachtet. Der Matador hebt die Arme, beugt den Rücken zum Hohlkreuz, die Messer fest in beiden Händen. Die beiden fixieren sich.
Nun beginnt der Matador zu laufen, direkt auf den Stier zu. Dieser setzt sich ebenfalls in Bewegung, die Leute halten den Atem an. Kurz bevor ihn der Stier erwischt, macht der Matador einen kleinen Bogen, weicht den gefährlichen Hörnern aus und haut dem Stier im Vorbeigehen die Messer in den Rücken. Wieder nicht sehr tief, wieder sehr schmerzhaft. Der Stier schüttelt sich, will die Messer loswerden. Die Menge ist begeistert.
Trompeten und Trommeln.
Der vierte Akt.
Der Stier ist jetzt genug gereizt. Der Matador darf nun sein Können zeigen. Bewaffnet mit einem weinroten Tuch und einem langen, blanken, silbrigglänzenden Messer betritt er wieder die Arena. Nun beginnt das immegleiche Spiel. Der Matador nähert sich mit hochtrabenden, fast arroganten Schritten dem Stier. Er bringt sich in Position, wedelt mit seinem Tuch, stampft mit seinem Fuss. Der Stier reagiert, rennt mit gesenkten Hörnern auf das Tuch zu und der Matador zieht es im letzten Moment weg und vollführt dabei noch eine kleine Pirouette. So geht das immer und immer wieder. Mal wendet der Matador dem Stier den Rücken zu, dreht sich um die eigene Achse, mal zieht er nur das Tuch hoch. Wenn er ganz höhnisch sein will, kniet er sich hin und lässt den Stier ins Leere laufen. Umso knapper die Hörner den Matador verfehlen desto begeisterte ist das Publikum. Der Stier wird müder und müder, die Brust des Matadors breiter und breiter.
Wenn der Matador beschliesst, dass der Stier nun müde genug ist, setzt er zum finalen Stoss an. Das Tuch in der Linken wird gesenkt, liegt fast ausgebreitet auf dem Boden. In der rechten hoch erhoben und auf den Stiernacken ausgerichtet hat er den blanken Metallstab, das Messer. So nähert er sich nochmal dem Stier. Dieser schnauft schon kräftig, man sieht seine Flanken beben. Noch ein letztes Mal stampft der Matador mit seinem Fuss, der Stier, ob er will oder nicht, reagiert und stürzt sich auf das Tuch. Das Tuch erweist sich das letzte Mal als Falle und der Matador bohrt den langen Stab in den breiten Stiernacken, wenn es gut läuft mitten durch das Herz des müden Bullen. Der Stab bleibt stecken. Der Stier läuft aus, wird langsamer. Er geht auf die Schutzwand zu, drückt sich gegen sie. Mit einem Mal sacken seine Beine ein, sie können den mächtigen Leib nicht mehr tragen. Er legt sich hin. Blut läuft ihm aus dem Maul. Die Menge ist begeistert. Ein Mann springt über die Schutzmauer mit einem kleinem fiesem Messer. Er nähert sich vorsichtig dem halbtoten Bullen und gibt ihm mit seiner Waffe den Gnadenstoss. Applaus.
Der fünfte Akt.
Zwei starke Pferde ziehen einen kleinen Wagen in die Arena. Derweil werdem dem Stier die Ohren abgeschnitten. Je nach dem für wie gut die Jury den Matador befindet bekommt er ein oder gar beide Ohren als Siegertrophäe. Was der Stier bekommen hätte, wenn er gewonnen hätte wird man wohl nie erfahren.
Der Stier wird auf dem Wagen gehievt und aus der Arena hinausgeschleift. Eine Blutspur im Sand ist das letzte was man von ihm sieht.
Sofern er es sich verdient hat, wird dem Matador nun sein Stierohr überreicht. Nun beginnt sein Triumpfmarsch. Zunächst stellt er sich in die Mitte der Arena dreht sich langsam mit hoch erhobenem Haupt einmal um sich selbst, streckt dem Publikum das Ohr entgegen. Dann läuft er, den Moment auskostend, einmal durch die Arena. Männer schmeissen ihre Hütte, Frauen Rosen. Alles applaudiert.
Sieben weitere Bullen finden an diesem Nachmittag den Tod. Manchmal müssen sie erst zweimal mit dem Messer erstochen werden, bevor sie endlich sterben können. Das kommt immer darauf an, wie gut der Matador trifft.
Kein Matador bekommt zwei Ohren, einige dürfen mit einem Ohr nach Hause gehen. Am Ende scheint das Publikum zufrieden. Charly und ich haben gemischte Gefühle. Ich kann verstehen, warum Menschen solche Stierkämpfe mögen. Es hat etwas sportliches, heldenhaftes, wie die Matadore den Stieren geschickt ausweichen. Man kann die Gefahr spüren, die von den Stieren ausgeht. Auch wenn jedes Mal der Stier verliert, so bleibt bei jedem Kampf eine kleine Unsicherheit, die Möglichkeit, dass der Stier doch mal einen der Kämpfer erwischt. Das bringt Spannung und Nervenkitzel. Dazu kommt, dass die Kämpfe eine unglaublich lange Tradition haben, das merkt man bei der ganzen Inszenierung. Alles atmet den Durft der Jahrhunderte, jede Handlung ist über die Zeit gewachsen und birgt in sich eine Bedeutung.
Doch letztlich ist das ganze nichts anderes als wie wenn eine Katze mit der Maus spielt bevor sie sie tötet, oder ein kleines Kind einer Heuschrecke erst noch die Beine ausreist bevor es sie zerquetscht. Der Stier hat nie die Möglichkeit dem Ganzen zu entfliehen. Alles läfut unweigerlich seinem Tod entgegen. Er kann dabei immer nur reagieren, ist darauf trainiert auf alles rote loszurennen. Er hat keine Wahl. Für mich ist das deswegen ziemlich grausam und ich werd wohl auch keiner weiteren Corrida mehr beiwohnen. Interessant war es allemal, ein Teil der lateinamerikanischen Kultur eben.
So, das war ein kleiner, persönlicher Einblick in die Fiestas de Quito. Allen eine schöne Woche, lasst euch wegen Weihnachten keinen Stress machen, sondern freut euch, das ist es Wert.
Alles Liebe
Shakira Schwärmer