Sonntag, September 17, 2006

Das erste Mal

Ja, ja, das erste Mal birgt mancherlei Überraschung und Erfahrung, mit der man zuvor vielleicht gar nicht gerechnet hätte. Dabei können allerlei Missgeschicke passieren, und man kommt sich im Nachhinein ganz schön naiv vor. Es wäre manchmal vielleicht ganz gut gewesen, wenn man jemand gehabt hätte, mit dem man vorher darüber hätte reden können und der einen vor den gröbsten Schnitzern bewahrt hätte. Aber wem soll man sich in so einer heiklen Sache schon anvertrauen. Es sind wohl einfach Erfahrungswerte die man für sich selbst sammeln muss. Traurig aber wahr. Wovon ich eigentlich rede:

Mein erstes Mal mit der Wäscherei!

Da ich hier in meinem Apartment nicht selbst waschen kann, muss ich meine ganze Wäsche zu einer Wäscherei schleppen und dort waschen und bügeln lassen. Das muss ich so alle zwei Wochen machen. Mein erstes Mal ist also jetzt schon wieder ungefähr zwei Wochen her. Warum ich erst jetzt darüber schreibe, werdet ihr, denke ich bald verstehen.
Da ich mich mit den Gepflogenheiten der Wäschereien hier nicht so auskannte und auch etwas sehr faul bin, hab ich mein erstes Mal immer weiter hinausgezögert, bis mich, eines Tages, aus meinem Kleiderschrank nur noch zwei einsame Unterhosen und ein Paar Socken traurig anschauten. Es wurde also höchste Zeit, die Sache anzugehen.

Man hat vom ersten Mal ja schon einiges gehört, kann sich es aber nie so richtig vorstellen es auch selbst zu tun. Aber es gab jetzt wohl kein zurück mehr, wenn ich nicht ohne Unterhose in die Schule gehen wollte, und so weit ist mein Schamgefühl noch nicht zurückgebildet.

Ich pack also meine schmutzige Wäsche in zwei Plastiktüten, eine von Karstadt, eine vom Supermaxi (ist hier eine große Supermarktkette), und mach mich auf den Weg zur zwei Blocks entfernten lavanderia (=Wäscherei). Durch eine mit Gitterstäben geschützte Tür, begrüßt mich eine überaus freundliche Frau. Die Tür hat eine kleine Durchreiche, durch die man sein Hab und Gut an die Frau übergeben kann. Es dauert eine kleine Weile, bis ich ihr begreiflich machen kann, dass die eine Tüte nur zum Waschen, die andere zum Waschen und Bügeln ist. Aber irgendwann hat sie’s kapiert, wiegt meine Tüten und schreibt mir die Rechnung. Es kostet etwas weniger als zehn Dollar. Ein ganz annehmbarer Preis, finde ich und ziehe, sehr zufrieden mit meinem ersten Mal wieder von dannen. Siehste, is doch gar nich so schlimm wie alle sagen.

Zwei Tage später, wie von der Frau geheißen, komm ich wieder, bereit, meine blitzeblanke, flunderflachgebügelte Wäsche in Empfang zu nehmen. Wieder werde ich durch weiße Gitterstäbe mit weißen Strahlezähnen begrüßt. Die ungebügelte Wäsche ist in einem großen durchsichtigen Plastikbeutel gebündelt, die gebügelten Sachen sind sauber und ordentlich in mehreren kleineren Beuteln untergebracht. Es macht alles einen sehr sauberen Eindruck.

Aus dem einen Beutel grinsen mich rote Cavin Klein Eierbecher (das sind Unterhosen, für alle Unwissenden) an. Schön, denke ich, bis auf die Tatsache, dass ich solche gar nicht besitze. Ich weiße die Frau darauf hin und sie meint, ich solle doch erst mal alles nach Hause nehmen und dann einfach die Sachen raussuchen und wiederbringen, die mir nicht gehören.

Zuhause stelle ich fest, dass sich auch noch zwei mir unbekannte, olivgraugrüne, hässliche T-Shirts, in den Beuteln befinden. Dazu kommen noch fünf weitere Calvin Klein Unterhosen. Dafür fehlen meine wunderschönen H&M Boxershorts und zwei T-Shirts von mir. Auf höfliches Anfragen, bei der Frau mit dem Dauerlächeln, meint sie, ich solle doch morgen noch mal wieder kommen, sie kläre das bis dahin mit dem Mann von der Wäscherei, por favor.

Nach zwei weitere Tage bekomme ich die erste Anzahlung meiner Kleider. Die Boxershorts. Auf die T-Shirts warte ich noch mal ungefähr zehn Tage. Letzten Donnerstag dann hatte ich wieder alles zusammen.

Heute musste ich wieder meine Kleider hinbringen. Aber ich hab dieses Mal immerhin noch drei Reserveunterhosen und ich hab Buch geführt über jedes Stück, dass ich abgegeben hab. Man lernt ja schließlich aus dem ersten Mal und sagt man nicht es solle von Mal zu mal schöner werden…

Letzten Freitag hatte ich ein weiteres erstes Mal. Mein erstes Mal auf einer ecuadorianischen Behörde.

Wenn man, wie ich, ein Visum für Ecuador besitzt, muss man das bis spätestens dreißig Tage nach Ankunft registrieren lassen. Freitag war der achtundzwanzigste Tag.
Als ich in Deutschland mein Visum bekommen hab, bekam ich gleichfalls einen Zettel auf dem draufstand, wann ich wohin gehen muss, welche Unterlagen ich mitbringen muss und wie viel Geld ich für die Registrierung bezahlen muss.
Ich nehms mal vorne weg, bis auf die dreißig Tage hat keine der Angaben gestimmt, bzw. war keine der Angaben vollständig. Aber der Reihe nach.

Eigentlich wollte ich schon am Donnerstag zu der Einwanderungsbehörde gehen. Die hat hier den schönen Namen: La Direccion General del Extranjero del Gobierno.
Auf dem Zettel stand die Straßenecke an der das Gebäude sein sollte. Dort standen zwei Prachtbauten, die alle irgendwas mit Extranjero im Namen hatten. Ich war natürlich in beiden und in beiden war ich falsch. Die Behörde zu der ich hinsollte, war gegenüber auf der anderen Straßenseite, zu erreichen über einen kleinen Nebeneingang in einem Hochhaus von Toyota.

Als ich dann dort war, erklärte mir ein Polizist, dass die Behörde nur morgens von 9.30 Uhr bis 12 Uhr auf hat. Ich solle doch morgen früh wiederkommen, por favor.

Am nächsten Tag hatte die Behörde tatsächlich offen. Als ich im vierten Stock ankam, hab ich, wie es sich gehört, einen Zettel gezogen, und vielleicht zwanzig Minuten gewartet. Das geht ja schnell, frohlockte schon mein Unwissendes ich.
Doch der ältere Herr am Schalter gab mir auf meinen Erklärungen, was ich denn hier will, einen Zettel in die Hand, auf der die Adresse der Behörde stand zu der ich eigentlich sollte. Die war mehr oder weniger fünfzehn Blocks entfernt.

Also ab in den Bus und die fünfzehn Blocks abgefahren. Als ich an der anderen Behörde ankam, war es dann schon so kurz nach zehn.
Auch hier ist das Gebäude eher unscheinbar und auch hier muss man in den vierten Stock gehen. Oben angekommen muss man sich in ne etwas längere Schlange stellen. Nach einer Weile in der Schlange, fällt mir auf, dass so ziemlich alle Leute in der Schlange ihre Unterlagen in einem gelblichen DIN A4 Umschlag haben. Auf Nachfrage heißt es dann, dass die Behörde nur die Unterlagen annimmt, die in einem solchen Umschlag und einem Ordner präsentiert werden. Auch davon stand natürlich nichts auf meinem Zettel, den ich so hoffnungsvoll aus Deutschland mitgebracht hatte. Also bin ich wieder raus aus der Schlange, die vier Stockwerke nach unten und hab einen Schreibwarenladen gesucht.

Wie es der Zufall will, stehen am Eingang des Gebäudes, zwei über beide Ohren grinsende Einheimische, die Ordner und Umschlag zu je 25 Cent verkaufen, was natürlich für deutsche Verhältnisse, nicht sehr viel ist, für hier aber, und da bin ich mir sicher, ein Wucherpreis ist. Naja, ob diese beiden seriösen Geschäftsmänner nun ein Abkommen mit der Regierung haben oder nicht, war mir dann auch egal. Ich wollte nur so schnell wie möglich einen Ordner und einen Umschlag.

Mit diesen beiden Utensilien wartet man dann, mehr oder weniger eine halbe bis dreiviertel Stunden. Dann wird man zum ersten Beamten vorgelassen. Der schaut sich die Unterlagen kurz an, macht ein zwei Hacken, und gibt dir einen grünen Pappzettel zu deinem Umschlag (Codename: Passierschein A 38).

Damit geht man sich dann in die nächste Schlange anstellen. Diesmal ungefähr ne viertel bis halbe Stunde Wartezeit. Der Beamte hier, füllt wieder etwas aus, gibt dir einen Wisch für ne Bank mit, zu der du dann gehen musst und zehn Dollar (und nicht acht, wie auf meinem Zettel beschrieben) zahlen musst. Die Bank ist ungefähr sechs Blocks weg, dass dauert also auch noch mal ne dreiviertel Stunde. Zurückkommen, heißt dann wieder sich in die Schlange einreihen und wieder ne halbe Stunde warten, bis man dann schließlich fertig ist. Und das in einem wirklich ganzheitlichen Sinne.

Insgesamt, war ich von zehn bis halb zwei in der Behörde. Fürs erste hab ich eigentlich genug von den ersten Malen. Leider sollte ich nächste Woche mal zum Frisör gehen. Wieder so ein erstes Mal. Bin mal gespannt, was mich da für Überraschungen erwarten. Vielleicht bekomm ich ja bald ne Glatze…

Ach ja, so neben her geh ich auch noch zur Schule. Die letzten eineinhalb Wochen waren sogar schon Schüler da. Mein Tagesablauf sieht üblicherweise so aus:
Ich steh um 5.45 Uhr auf, versuche, die Kälte und die Leere in meinem Körper mit einem Tee und einem Müsli zu vertreiben, bevor ich um 6.30 Uhr an der Straße stehen muss, um den Schulbus zur Schule zu nehmen. Der Bus benötigt etwas weniger als ne dreiviertel Stunde nach Cumbaya, wo die deutsche Schule sich befindet.
In der Schule hab ich mir die letzten zwei Wochen so durchschnittlich 15 – 18 Stunden Unterricht angeschaut und versucht so viel wie möglich darüber zu lernen, was es heißt ein guter Lehrer zu sein. Die Lehrer sind eigentlich alle sehr offen für Unterrichtsbesuche, deswegen ist es auch eigentlich kein Problem, sich viele verschiedene Lehrer anzuschauen. Die Schüler reagieren von Ignorieren, über kurzes Nachfragen, bis Chips unter der Bank anbieten, ganz unterschiedlich auf mich, aber anscheinend sind es die meistens gewöhnt, dass ihnen jemand beim Unterricht zuschaut.

Das Schulleben, scheint mir doch etwas anders als in Deutschland. In Deutschland hatte ich oft das Gefühl, dass die Lehrer sehr darauf bedacht sind, die Distanz zu den Schülern zu wahren, und diese auch ja nie zu unterschreiten. Hier ist das ganze etwas persönlicher, möchte ich es mal nennen. Die Lehrer haben hier, glaub ich, nicht so viel Angst, ihre Autorität durch zu viel Nähe zu verlieren. Dass fängt schon damit an, dass das Lehrerzimmer ein großer, mit vielen Fenstern durchleuchteter Raum ist. Jeder Schüler kann reinschauen, und die Lehrer genauer begutachten. In den Pause, gibt es oft große, lange Schlange vor dem Lehrerzimmer und es ist niemand da der den Schüler die Tür vor der Nase zuschlägt und ihnen noch „In den Pausen nicht!“ hinterherschnauzt. Manche Lehrer bekommen High Five zur Begrüßung von den Jungs, und ein Küsschen auf die Wangen von den Mädchen. So was, wär in Deutschland glaub ich, schon sexuelle Belästigung.

Auch der Unterricht kann manchmal schon sehr anders sein. In höheren Klassen, kann es schon vorkommen, dass, sobald ein Mädchen an die Tafel geht um etwas vorzurechnen, alle Jungs anfangen ihr hinterherzupfeifen und Knutschgeräusche zu machen. Das Macho-Gen steckt also auch schon in den jungen Exemplaren der Spezies Latinoamerikaner.

Das Klassensystem hier ist sehr verwirrend, selbst ich bin jetzt nach knapp drei Wochen noch nicht so ganz durchgestiegen. Es gibt zum einen Nationale Klassen, in denen nur ecuadorianische Schüler sind. Diese werden fast ausschließlich auf Spanisch unterrichtet, haben Deutsch als Fremdsprache und ab und zu einen Fachunterricht auf Deutsch.
Dann gibt es Deutsche Klassen, in denen nur auf Deutsch unterrichtet wird und in denen, zumindest bis zur zehnten Klasse nur deutschstämmige Burschen und Mädels vertreten sind. Dann gibt es neben den deutschen Klassen noch so genannte DF Klassen, in denen Seiteneinsteiger drin sind. Das sind sehr gute ecuadorianische Schüler, die einen Spezialkurs bekommen und nach der zehnten in eine deutsche Klasse wechseln können.

Nach der zehnten Klasse, werden dann nach bestimmten Auswahlkriterien, die besten Ecuadorianische Schüler ausgewählt und haben die Möglichkeit das deutsche Abitur zu machen.

Das Problem bei der ganzen Sache ist, dass es meist auch schon in den unteren Klassen in den deutschen Kurse einige Schüler gibt, die zwar deutschstämmig sind, also eine deutsche Mutter oder einen deutschen Vater haben, aber nicht so gut deutsch sprechen. Das heißt man muss in seinem Fachunterricht sehr aufpassen, welche Worte man wählt, man muss vieles von den Schülern wiederholen lassen, um zu überprüfen, ob sie auch verstanden haben, was man sagen möchte. Auch bei vielen Textaufgaben, muss man erst mal überprüfen, ob die die Worte verstanden haben, bevor man sich daran machen kann, ihnen Mathe oder Physik beizubringen. Es geht also alles etwas langsamer und das Leistungsniveau ist auch um einiges niedriger als an vielen Gymnasien in Deutschland.

Am nächsten Montag werd ich meine erste Stunde halten. Einer achten Klasse werde ich versuchen beizubringen, wie man Terme umformt, vereinfacht, aufstellt, auswertet usw.
Momentan bin ich grad in den Vorbereitungen. Das erweist sich schwieriger als man denkt, wenn man so was noch nie gemacht hat. Aber mein Mentor hilft mir einiges, und hat sich heut auch Zeit genommen, sich mit mir hinzusetzen und über meine Pläne zu diskutieren. Das hat Spass gemacht und hat mir auch was gebracht. Er meinte die Vorbereitungen, bzw. die Ideen wären gut und er sei gespannt, wie der Unterricht am Montag dann wird. Ich meinte, man kann auch die besten Vorbereitungen noch ordentlich in den Sand setzen. Er meinte: Stimmt! und hat gelacht.

Soweit von mir. Ich freu mich wie immer natürlich über jede Rückmeldung. Ach ja, der Frage wegen, wer denn das Eis für die verständlichste Erklärung bekommt: Ich finde Hansi und Martin haben sich beide eins verdient, von daher muss ich wohl schon mal sparen bis ich wieder komm. In diesem Sinne, lasst es euch gut gehen und always keep the head up

Lernender Lehrer

PS: Am Wochenende war ich im alten, kolonialen Teil von Quito und hab ein paar Bilder geschossen und die natürlich wieder auf meinen gmx-Account hochgeladen. Für alle die zu faul sind des Passwords wegen nach unten zu scrollen, sei es hier noch mal aufgeführt:
andy_goes_ecuador@gmx.de">andy_goes_ecuador@gmx.de
comein06

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Holla Amigo,

Dein Blog war mal wieder eine gelungene Erfrischung an einem verregneten, kalten, deutschen Montagmorgen. Unglaublich, dass es auch anderswo eine ähnliche Bürokratie gibt wie in Deutschland. Freu mich schon auf den Bericht vom ersten Mal Friseur und vom ersten Mal unterrichten.

lass es dir gutgehen, du Auslandskorrespondent. Deine Heimatbase:-)

Anonym hat gesagt…

Salu Andy!

Du bist einfach klasse! Ich schließe mich Frido an und verliere keine weiteren Worte. Sonst suchen wir sie noch :)

Hajo

Anonym hat gesagt…

Hi Andy,
ich glaube, jetzt kannst du dir vorstellen, was ich die letzten Monate mit der Univerwaltung durchgemacht habe ;-)
unverständliche und zusätzlich auch noch falsche bzw. veraltete Bewerbungskriterien für das Sportstudium, eine verspätete Zulassung für Sport (allerdings nur im Nebenfach) nachdem das Semester schon 2 Wochen lief (alleine der Versuch in die Kurse nachträglich reinzukommen hat meine Lebenserwartung vermutlich um 2-3 Jahre vermindert). Das spannendste war dann allerdings der Wechseln von Neben- auf Hauptfach. Ich wusste bis dfahin nicht, dass man für ein solch schinbar simples Vorhaben eine solche Anzahl von Formularen erfinden kann....
Dann das BaFög.... Dabei habe ich folgendes festgestellt: wären die (insgesamt 10 Blätter und unzählige AKTUELLE !!!- tut mir leid, da müssen sie sich nochmal einen aktuellen Auszug drucken lassen und ihn vorbeibringen- Nachweise für Kontostände, Familienstand, sämtliche Besitztümer, usw. (eigentlich muss man für alles einen Nachweis bringen außer für die Haarfarbe - und das wird bestimmt bald noch geändert) nicht so unbegreiflich, unbeschreiblich, unfassbar verwirrend, würde jeder Zweite BaFög bekommen und das Land wäre pleite. So jedoch denkt sich jeder durchschnittlich vernunftbegabte Student: leckt mich am A...., ver arschen kann ich mich auch alleine - und schmeißt die Formulare (nachdem er sie gevierteilt, gefoltert und verbrannt hat) in sein Piranha Aquarium.
Aber auch das habe ich überstanden - trotz einer Begründung, die ich selbst nicht mal hätte durchgehen lassen.
Nun gut .... jetzt kommt der Umzug. Das allerwichtigste bevor man sich um sein völlig unwichtiges Studium kümmern kann ist natürlich, ohne Luft zu holen sofort beim BaFög-Amt zu melden, dass man umgezogen ist und sich die Miete verändert. Wer das nicht innerhalb von 2 Minuten 30 sec nach seiner ENtscheidung mitgeteilt hat, muss damit rechnen erhebliche Einbußen bis hin zur kompletten Streichung der Förderung zu erhalten. Dann nur noch kurz aufs Bürgermeisteramt - da freue ich mich schon total drauf: auf meinem letzten Zettel, den ich da bekommen habe stand "Nr. 278", was man auch hätte umformulieren können in: hehe.. du Depp darfst jetzt erst mal 2 Stunden warten, bis sich eine dicke, unfreundliche, frustrierte Angestellte um dich kümmert oder zumindest mehr oder weniger den Anschein erweckt, als würde sie dein Anliegen interessieren.
Der Umzug fällt außerdem natürlich praktischerweise genau auf den ersten Tag der Vorlesungen ;-)
Momentan bin ich noch dabei die Hausordung durchzulesen. ICh habe immerhin 12 Seiten zum Unterschreiben und durchlesen bekommen. In den nächsten Stunden muss ich noch rausfinden, was man überhaupt alles tun darf. Hoffentlich ist es mir übnerhaupt gestattet mein Zimmer zu betreten ;-) ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Studentenwerks....

Jo.... nur mal ein kurzer Einblick (die ganzen Details kann ich dir erzählen, wenn du wieder hier - und nicht im Formularkrieg gefallen bist)

Wo man jetzt mit dem Passierschein A38 hin muss kann ich dir leider auch nicht sagen. Aber schau doch mal unter www.Asterix-erobert-die Bürokratie.de

liebe Grüße
Ali