Ich hab ein Telefon in meinem Apartment. Fabian, der Mann von Liz, hat auch ein Telefon in seinem Büro. Er arbeitet freiberuflich als Ingenieur und hat irgendwas mit Wasser zu tun. Die beiden Telefone hatten dieselbe Nummer. Deswegen klingelte ab und zu mein Telefon, obwohl ich noch niemandem meine Nummer gegeben hatte. Das habe ich noch nicht gemacht, weil ich das Telefon eigentlich gar nicht brauche. Telefonieren vom Internetcafé aus ist um ein Vielfaches günstiger.
Seinen Job, sich Gehör zu verschaffen, erledigt das Telefon in meinem Apartment überaus erfolgreich, sein Klingeln lässt sich wohl am besten mit markerschütternd beschreiben. Jedoch störten mich bisher die vereinzelten Anrufe von Fabians Kunden, nicht wirklich. Ich hab mich deshalb auch nie beschwert.
Umso überraschter war ich, als mir Fabian und Liz erzählten, dass sie beschlossen hätten, die beiden Leitungen zu trennen, und mir eine eigene Nummer zu geben. „Schön“, so dachte ich bei mir, „ich benutze das Telefon zwar nicht, aber es ist auch nicht das Schlechteste, wenn ich nun nicht mehr durch die vereinzelten Anrufe gestört werde“…..
Ich hab ein Telefon in meinem Apartment. Das ecuadorianische Arbeitsministerium hat auch ein Telefon. Die beiden Telefone haben wohl seit kurzem sehr ähnliche Nummern. Tatsache ist auf jeden Fall, seit ich die neue Nummer habe, bekomme ich ständig Anrufe von Leuten, die gerne mit jemandem vom Arbeitsministerium sprechen würden. Und diese Leute sind äußerst hartnäckig. Denn nimmt man mal einen Anruf nicht entgegen, so kann es schon vorkommen, dass man sich ein bis zwei Minuten an dem immer wiederkehrenden Bling, Bling, Bling des Telefons erfreuen darf. So bleibt mir also nichts anderes übrig, als die Anrufe anzunehmen und den überraschten Leuten zu erklären, dass sie mitnichten mit dem Arbeitsministerium sprechen. Ich bin mal gespannt wie lange es dauert, bis es alle Arbeitslosen geschnallt haben, dass das Ministerium eine andere Nummer hat. Bei 33% Arbeitslosigkeit hier im Land kann das aber noch etwas dauern…
Latacunga ist eine Stadt mit ca. 70 000 Einwohnern. Sie liegt ungefähr eineinhalb bis zwei Busstunden von Quito entfernt. Sie bietet eigentlich nicht sehr viele Attraktionen für Touristen. Das ändert sich schlagartig, an zwei bestimmten Daten im Jahr, an denen sich die Stadt in einem kleineren Ausnahmezustand befindet. An diesen Wochenenden im Jahr findet das traditionelle Fest „Mama Negra“ (=schwarze Mutter) statt. Zu diesem Fest strömen allerlei Menschen aus ganz Ecuador und unzählige Touristen in den Ort und besetzen alle Hostels, Hotels und andere Unterkünfte, so dass die Stadt, zumindest im Zentrum, aus vielen Nähten platzt. Ich hab mit das ganze Spektakel nicht entgehen lassen und bin zusammen mit Ulrike, einer Deutschen die auch bei Liz wohnt, und ein paar ihrer Kollegen nach Latacunga gepilgert.
Es stellt sich natürlich die Frage, was diese Fiesta denn so besonders und gleichsam anziehend für Touristen und Einheimische macht. Ich möchte mal behaupten, dass es unterschiedliche Gründe sind. Aber zunächst einmal zu dem Fest selbst.
Das Fest lässt sich wohl am ehesten als eine Mischung aus christlich katholischen und indianischen Ritualen beschreiben. Hier vermischen sich uralte Bräuche mit dem von den Spaniern eingeschlepptem christlichen Brauchtum. Hauptsächlich besteht das Fest aus einer großen Prozession, die sich durch die halbe Stadt schleppt. Hauptfigur dieses Umzuges ist die namens gebende „Mama negra“. Zu Pferde sitzend trägt sie eine schwarze Holzmaske, mit großen stechend schwarzen Augen, dicken, roten Lippen und einer tiefschwarzen Perücke. In der einen Hand wiegt sie ein ebenso schwarzes Baby mit Riesenschnuller, in der anderen befindet sich ein blasebalgähnliches Gummiding, mit dem die schwarze Mutter eine milchähnliche Flüssigkeit verspritzt. Um ihren Hals winden sich rosa Plastikperlenketten und bunt bestickte Tücher.
Begleitet wird diese abstruse Figur von allerhand anderen Gestalten, die ihr bisweilen in ihrer Schrägheit in nichts nach stehen. Es gibt Prinzen in lila Umhängen und mit großen Samtturbanen, es gibt zahllose Tänzergruppen, in unterschiedlichen Satinkostümen, die einstudierte Choreographien auf ihrem Weg durch die Menge zum Besten geben. Es gibt alle paar Meter eine Blaskapelle die ohne Unterlass das immergleiche, typisch südamerikanisch klingende Lied spielt. Es gibt Männer und Frauen in Soldatenuniformen, Pickelhaube und halbdurchsichtigen Masken, mit dickbäckigen rosa Wangen und Schnautzer.
Und dann ist da noch eine Gruppe von Leuten, die sich in weiße Hennenkostüme geschmissen hat, und aussieht, als sei sie der Hühner Ku-Klux-Klan und die ebenso weißen Maskenmänner mit orange-blauen Hütten und langen Tanzstäben.
Am herausragendsten aber sind diejenigen, die sich auf ihren Rücken eine ganz besondere Last geschnallt haben. Durch die Menge tanzend tragen sie einen Turm aus rohen, geschlachteten Meerschweinchen, Ecuadorfahnen und Whiskey- oder Rumflaschen. Überragt werden diese Elemente von einem dicken Schwein, vor dessen Schnauze meistens noch ein Bild der heiligen Jungfrau Mercedes befestigt ist. Diese Türme sind ein bis zwei Meter hoch und müssen wohl ziemlich schwer sein, denn immer direkt hinter den Träger laufen Männer mit kleinen Tischchen auf denen der Fleischalkoholturm zur Erholung abgestellt werden kann. Besonders an den steilen Hängen der Stadt ist dies auch bitter nötig und wird alle fünf bis zehn Meter durchgeführt.
Umgeben wird der Umzug von der mittanzenden und mitsingenden, interessierten Menge und unglaublich vielen, unglaublich unterschiedlichen Verkaufsständen. Die einen Verkaufen das gute, einheimische Pilsner Bier, andere gebratene Schweinsköpfe und wieder andere Bohrmaschinen und abgebrochene Puppenbeine.
Der Umzug startet morgens gegen zehn Uhr in der Frühe vor der Kirche La Merced, die ihren Namen von der schon erwähnten Jungfrau Mercedes hat. Dort bekommen die unterschiedlichen Gestalten den Segen der Jungfrau. Dazu versammeln sie sich vor dem Eingang der Kirche, vor dem eine lebensgroße Puppe der Jungfrau steht, und halten ab und zu eine kleine Rede oder bewegen sich rhythmisch zu den Klängen der Blaskapellen.
Danach beginnt dann der Marsch durch die Stadt. Dass ganze dauert bis nachmittags um fünf und zehrt wahrscheinlich ganz schön an den Kräften der Beteiligten.
Wenn man jemand fragt, was den bitte der Sinn hinter all den mysteriösen Handlungen ist, so erhält man oft sehr unterschiedliche Auskünfte. In meinem Reiseführer ist man sich nicht sicher ob es sich um eine Inszenierung der Einheimische über die Ausweisung der Mauren aus Spanien handelt, oder ob das Fest die Verbildlichung des starken psychologischen Schocks ist, den die Einheimischen erlitten, als die Spanier das erste Mal aneinander gekettete, afrikanische Sklaven durch Latacunga führten.
Der Mann an der Rezeption unsres Hotels erzählte uns hingegen, dass es bei dem Fest um die Verarbeitung der vielen Vulkanausbrüche des nahen Vulkans Cotopaxi geht, der die Stadt 1742, 1768, 1877 dreimal in ihrer Geschichte komplett zerstörte.
Meine Theorie zu dem ganzen ist diese: Die Ecuadorianer lieben es einfach zu feiern und suchen sich deshalb jede Gelegenheit in der das möglich ist. Dass nämlich bei dem ganzen Fest der Alkohol auch in Strömen fließt merkt man spätestens dann, wenn vereinzelte Betrunkene Schlägereien mit der ansässigen Bürgerwehr anfangen und die ersten Stühle fliegen.
Das wäre also der Grund der Einheimischen das Fest zu besuchen. Die Faszination für Touristen wie mich liegt wohl eher in dieser fremdartig anmutenden Prozession und dem verrückten Ablauf des Festes.
Am Abend des Festtages versammelt sich dann die halbe Welt auf einem großen Festplatz, der am Rand mit allerlei Vergnügungsspielebuden gesäumt ist und in dessen Mitte sich mehrere ca. fünf Meter hohe Türme befinden, die allesamt mit den unterschiedlichsten Feuerwerkskörpern behangen sind. Diese Türme werden unten angezündet. Die einzelnen Kracher entfachen sich dann von unten nach oben gehend selbst und bilden eine große Gesamtkomposition. An den Seiten sind meist große, hell leuchtende Feuerräder befestigt, die sich wild um sich selbst drehen. Den Abschluss an der Spitze bilden dann unterschiedliche Figuren die mehr oder weniger spektakulär in Brand gesetzt werden und oft auch noch Raketen in den Sternehimmel schießen. Dass es die Ecuadöner mit der Sicherheit nicht so ernst nehmen, wurde dabei schnell klar. Zum Beispiel gab es da einen Turm, an dessen Spitze sich eine Nachbildung der Mama negra befand. Einmal entzündet, begann selbige in wilden Bewegungen, die auffallend an Inspektor Gadget erinnerten, Raketen und Kracher in die umstehende Menge abzufeuern. Männern, die mit brennenden Feuerräder oder ähnlichem über ihren Köpfen wie verrückt umher rannten komplettierten das Chaos. Nicht verwunderlich war dann auch dass es einige Haarprachten oder Hemdärmel zu löschen gab. Es war auf jeden Fall ein riesen Spaß für die Überlebenden.
Von dem ganzen Spektakel in Latacunga gibt es viele Fotos und ein Video auf meinem geh-ehm-iks-Akaunt (wie der Ali ihm liebevoll getauft hat).
In den letzten zwei Wochen hab ich jeweils fünf Stunden pro Woche in der achten Klasse Mathe unterrichtet. Meine erste Stunde war schon noch ziemlich aufregend, aber mein Mentor war damals ganz zufrieden und meinte, dass es für den Anfang schon gut war. Die nächsten Stunden liefen dann immer flüssiger, und es macht echt Spaß mit der Klasse zu arbeiten. Die meisten sind eigentlich relativ gut in Mathe und sie sind auch wirklich interessiert und wollen was mitbekommen, und es ist nicht jedes Mal eine Qual bis man sie zum Arbeiten und Mitdenken gebracht hat. Ich musste auch noch nicht meine Rute herausholen und einige kleine Schülerhände wund und blau schlagen. Kleinere Ermahnungen waren bisher alles, was nötig war um die Bande im Zaum zu halten.
Es gab natürlich auch ein oder zwei Tiefpunkte. Letzten Freitag, zum Beispiel, hatte ich eine Doppelstunde, die ziemlich chaotisch war. Es war kurz vorm Wochenende und die Kids waren dementsprechend drauf und wollten nicht wirklich was arbeiten, sondern eher Poker spielen oder dergleichen. Mit der Situation wusste ich nicht so recht umzugehen und ich war relativ unflexibel, und hab stur an meinem Konzept festgehalten. Das war nicht so gut und hat auch nicht so viel Spaß gemacht, aber ich hab draus gelernt und die Doppelstunde gestern lief dann echt gut.
Was mich auch wirklich freut, ist, dass ich mich echt gut mit meinem Mentor verstehe. Unser Verhältnis wird eigentlich immer besser und beschränkt sich jetzt nicht immer nur darauf über den Unterricht oder die Schule zu reden oder strikt am Protokoll festzuhalten. Ab und zu diskutieren wir mehr oder weniger leidenschaftlich über Physikalische Probleme und rechnen zusammen daran rum um raus zu finden, wer Recht hat. Oder wir bauen zusammen ein Experiment auf und diskutieren wie man es noch verbessern kann. Und als ich ihm erzählt hab, dass ich nächstes Wochenende an den Strand will, war es erstmal überhaupt kein Problem den Freitag frei zu bekommen und er hat mir sogar noch angeboten sein Boogey Board auszuleihen. Das ist also eine schöne Sache.
Am Mittwoch war der erste Elternabend, den ich natürlich unbedingt sehen wollte. Ganz so spektakulär wie ich es mir vielleicht vorgestellt hatte, war es dann nicht, aber es war durchaus interessant. Jens, mein Mentor wollte den Elternabend eigentlich relativ kurz machen, kurz ein paar Sachen sagen, die Elternvertreter wählen und frühzeitig wieder zuhause sein. Den Eltern war dass anscheinend nicht so wichtig.
Die Elternvertreterwahl ist hier auch etwas Besonderes. Ich hab mich mit einer Mutter unterhalten und sie meinte, es sei auch schon vorgekommen, dass die anwesenden Eltern einfach ein Elternteil, das eben nicht anwesend war, einstimmig zum Vertreter bestimmt hätte, einfach weil sie meinten, derjenige hätte das noch nicht so oft gemacht und müsste sich jetzt eben mal opfern.
Bei der Wahl in Jens Klasse lief das zwar nicht so ab, war aber, wie so oft in Deutschland auch, relativ zäh. Die beiden Vertreter des letzten Jahres, die ziemlich engagiert wirkten, waren auch noch in anderen Komitees vertreten und wollten sich nicht noch mehr Arbeit aufhalsen. Mit derselben Ausrede, nämlich „mucho trabajo“ (=viel Arbeit), verzichteten dann auch die meisten anderen Eltern und es dauerte ungefähr eine halbe bis dreiviertel Stunde bis sich zwei Elternteile dazu bereit erklärt hatten, dieses Joch zu tragen.
An dem was danach sollte, konnte man vielleicht ein klein wenig erkennen, oder auch nur erahnen, warum die Regierungen und Politiker hier nicht so viel auf die Reihe bekommen. Es gab allerlei Diskussionen über die Sicherheit der Kinder, ob man deutsche oder ecuadorianische Geschichte unterrichten sollte und wie schwer denn dass neue Schuljahr für die Schüler werden wird. Ein Merkmal dieser Diskussionen war, dass viele Leute gerne viele Worte machten und doch nicht vieles sagten, oder vieles einfach redundant war. So war es dann nichts für Jens mit früh heimkommen und auch ich war erst um zehn Uhr zuhause.
Zum Abschluss würd ich gerne noch einen kleinen Wettbewerb ins Leben rufen. Da ich ab und zu doch ein klein wenig Zeit hab, ich die meisten Bücher aber, die ich aus Deutschland mitgebracht hab, schon durchgelesen hab und die Bücher hier relativ teuer sind, greife ich doch von Zeit zu Zeit zu meinem Laptop um mich zu vergnügen. Da dieser für Vergnügungsfreudige nicht so viel zu bieten hat, muss ich mich mit so Spielen wie Minesweeper rumschlagen, was aber eigentlich auch viel Spass macht. Naja lange Rede, kurzer Sinn, ich werde meine Bestzeiten von Minesweeper auf den GMX-Account hochladen und wer mag kann versuchen, sie zu schlagen. Den Leuten die es schaffen, versprech ich jetzt schon mal, jedem ein halbes Kilo Kokain aus Kolumbien, oder wahlweise ein rasiertes Meerschweinchen mit zu bringen. Wobei eigentlich die Ehre und der unglaubliche Ruhm, der den Siegern zu Teil werden wird, Ansporn genug sein sollte.
Deswegen schließe ich heute auch mit dem sportlichen Gruß: „Waldmannsahoi“
Arbeitsamtangestellter
PS: Meinen ersten Besuch beim Frisör haben doch tatsächlich ein paar Haare überstanden und für vier Dollar hab ich einen ganz guten Schnitt bekommen. Beweisfotos folgen.
Samstag, September 30, 2006
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4 Kommentare:
Hallo Andy,
schön, daß du wieder Zeit für deinen Blogger gefunden hast. Habe schon die ganze Woche darauf gewartet.
Ein "vorher" - "nachher" - Bild deiner Frisur würde mich interessieren. Gib es das? Können wir dich noch erkennen?
Liebe, herzliche Grüße
Mama
Äh, hallo? spreche ich mit dem Arbeitsamt?
Die einzigartige Geschichte eines Telefons und dem Jungen aus (urspruenglich) Auerbach! ;-))
Besser die Arbeitslosen rufen bei dir an, anstatt, dass die Kolumbianer nach irgendwelchem "Zeug" fragen und dir - aufgrund selbstverstaendlich nicht vorhandener Reserven - einen Besuch abstatten. Oder? *smile*
Hey Andy!
Deine Blumenbilder sind voll schön. Würd mich noch über gaaanz viele andere Blumenbilder freuen.
Es freut mich auch zu hören, dass du noch keine Rute für "deine Kinder" gebraucht hast und Ermahnungen noch ausreichen.
Hoffentlich bleibt das so. Solltest du aber doch mal nen Koller bekommen (ich kenn mich da aus :-), dann musst du immer dran denken, dass die Schüler auch mal ganz kleine niedliche Kinder waren und keiner Fliege was zu Leide tun konnten.
Letzte Woche bin ich in einer 2.Klasse hintendrin gesessen. Die sind ja sooooo süß. Das ist unglaublich. Einer hatte ein T-Shirt, auf dem "ABI 2018" stand, ein anderer hatte "ABI 2017" drauf stehen. Die ELtern gehen wohl davon aus, dass ihr Sohn ne Klasse überspringt.
Zum Abschluss noch nen kleinen Schüler-Witz:
Der Vater fragt seinen Sohn, was sie im Religionsunterricht gelernt haben. Der Sohn antwortet: Das Thema war "Gott der Quirl". Der Vater ist total entsetzt und fordert den Sohn auf, in der nächsten Stunde nochmal nachzufragen. Am nächsten Tag sagt der Junge zu seinem Vater:"Ich wusste doch, dass es mit der Küche zu tun hatte. Es war Gott, der Schöpfer."
Viele Grüße,
Jasmin
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